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Giò .ist.war.wird

Giò .ist.war.wird

// Geboren 1950 in Augsburg
// aufgewachsen in Rom
// Abitur bei Schleswig
// Banklehre in Hamburg
// Studium Kommunikationswissenschaften, Politologie,
Indologie, Jura in Bonn und München
// Volljurist
// Weltreisender durch Südasien, Ozeanien
// buddhistische Immersion in Sri Lanka, Indien, Nepal
// Reisejournalist, Übersetzer, Autor, Verleger, Maler, Consultant
// Vater eines Sohns (28) und einer Tochter (6)


 

Und die folgende Um-/Weiterdichtung des großen Rilke-Gedichts „Ich lebe meine Leben“ bildet die Intention, Widersprüchlichkeit (und Vergeblichkeit) meines Bemühens ab …

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über mein Erleben ziehen.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn.
Ich kreise um mein Sehnen, die uralte Kraft,
und ich kreise, umringe, finde, verliere, lebe, sterbe ewiglich;
und ich werde nie wissen:
bin ich ein Falke oder ein Spatz, ein Sturm oder ein Windhauch,
ein großer Gesang oder ein geträllertes Lied.

 

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