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Wer hat Angst vor dem bösen Wolf

Wer hat Angst vor dem bösen Wolf

15. April 2020

Als mir vorige Woche die Geschichte von Wim Tore einfiel (so heißt der Held der Geschichte über die selbsterfüllende Prophezeiung), hatte ich nach Milchmädchenart 1 und 1 zusammengezählt und Wim eine mildere Form von Verfolgungsangst, oder besser eine Zwangsstörung zugeschrieben, eine Art generellen Händewaschzwang. Gepaart mit seiner materiellen Ausstattung, seinen intellektuellen Anlagen und einer manischen Handlungseuphorie hätte das allein schon gereicht, um mir Angst einzujagen.

Nun begab es sich aber, dass Menschen, die meinen Essay gelesen hatten, mir erhellende Hintergrundinformationen zukommen haben lassen – weil sie meinten, erkannt zu haben, wer der Held sei. Informationen, die allein deshalb glaubwürdig erscheinen, weil sie schon ein paar Jahre alt sind, also aus einer Zeit stammen (2016-18), als man noch selbstverständlich (unbefangen) Missstände anprangerte und solche Berichte noch in seriösen Medien erschienen. Dass es keine Berichte neueren Datums mehr gibt (bzw. nur aus Quellen, die desavouiert und – nicht mehr – als seriös gelten), dafür hat Tore inzwischen gesorgt.

Aus diesen Informationen ergab sich für mich, dass ich meinen fiktiven Helden „unterschätzt“ hatte, es sich nicht um einen irregeleiteten Gutmenschen, einen gewissermaßen bedauernswerten, irgendwie linkischen Tropf handelt (leidend an frühen Nerd-Traumata o.ä.), sondern tatsächlich um einen Größenwahnsinnigen, der meint, zum Erretter der Menschheit (Messias-/Mahdi-Syndrom) auserkoren zu sein und der scheinbar vor nichts zurückschreckt (s. Links am Ende), um seine furchterregende Vision zu verwirklichen, welche die Orwell’sche 1984-Dystopie wie ein Kindergartenspiel erscheinen lässt.

Nach eigenem Bekunden (vom 8. April 2020) ist das Durchimpfen der gesamten Weltbevölkerung zunächst gegen COVID-19 überhaupt Voraussetzung, dass es wieder „normal“ werden kann (Menschen sich frei bewegen und versammeln dürfen), wobei sich in diesem globalen Impfprozess en passant die Möglichkeit bietet, jedem Erdenmenschen eine digitale Identität zu verpassen, um, falls dieser mit was infiziert ist, nicht nur dessen Bewegungsprofil zu kontrollieren (das wird keine Smartphone-App). Für letzteres Unterfangen hat er mit Microsoft, seiner Stiftung (deren Tätigkeit zu beleuchten wäre ein eigenes Buch wert), seiner Unternehmensholding und der (siehe an) Rockefeller Stiftung bereits 2017 eine eigene Organisation aufgebaut, die sich ID2020 nennt (das ist wirklich real, siehe: https://id2020.org/).

Wenn man bedenkt, wie es Tore aktuell gelungen ist, den Lenkern von fast allen Staaten der Welt einzuflüstern (durch Aufkauf der WHO usw., s. Links unten), dass Corona die schrecklichste aller Katastrophen sei, und sie dazu gebracht hat, auf schmaler Datenbasis und abenteuerlichen Hochrechnungen (s. https://ncov2019.live > die Zahlen geben weiterhin weniger her als die Grippeepidemie von 2017/2018) die eigenen Bevölkerungen in Not und Unglück – und in den Tod – zu stürzen, mag man sich das kommende Szenario gar nicht vorstellen.

Dass wegen des wirtschaftlichen Harakiri der Regierungen, Tore und seine Milliardärs-Freunde nun weltweit wegen abgestürzter Börsenkurse auf billige Einkaufstour gehen können, ist wohl nur ein willkommener Nebeneffekt.

Was macht man nun angesichts des Erschreckens über das, was Tore vorhat, zu tun im Stande ist und bereits getan hat? Geschichtenerzählen!

So sind die Geschichten aus Tausendundeine Nacht ja nur deshalb entstanden, weil die Erzählerin, Sheherezade, jeden Abend dem Herrscher, der sie mit dem Tod bedrohte, eine neue Geschichte erzählen musste, um den nächsten Tag zu erleben.

Aber nicht nur in Tausendundeine Nacht finden sich heftige Geschichten, sondern auch die hintersinnigen Erzählungen der Gebrüder Grimm geben was her.

Wie so oft spricht denn auch aus der folgenden alten Geschichte der warnende, schlaue und zeitlose Volksmund (der Elenden), der genau weiß, dass die Mächtigen nie unverblümt, direkt vorgehen, sondern erstens ihre Ziele mit großer Beharrlichkeit und langfristig verfolgen, zweitens dabei gerne falsche Identitäten vortäuschen (Wolf im Schafspelz = Stiftung) und drittens die wahren Absichten geschickt verbergen, indem sie unverfroren behaupten, das Gegenteil zu wollen vom dem, was sie in Wirklichkeit vorhaben.

Deshalb, hier nun die „modernisierte“ …

… Geschichte vom Wolf und den sieben jungen Geißlein
„Es war einmal eine alte Geis mit sieben junge Geislein, die sie so liebhatte, wie eine Mutter eben ihre Kinder liebhat. Eines Tages musste sie das Haus verlassen, weil einige der Kinder leicht erkältet waren, da rief sie alle sieben herbei und sprach: „Liebe Kinder, ich muss euch eine Weile allein lassen, um Kräuter für euch zu sammeln, deshalb seid auf der Hut vor dem Wolf, denn wenn ihr ihn in unser Haus lasst, so frisst er Euch alle mit Haut und Haar auf. Er tut meistens so als sei er gar kein Wolf, aber an seiner rauhen Stimme und an seinen schwarzen Füßen werdet ihr ihn erkennen können.“
Die Geislein sagten: Liebe Mutter, wir wollen uns schon in Acht nehmen, Ihr könnt ohne Sorge fortgehen.“ Da meckerte die Alte und machte sich beruhigt auf den Weg.

Die Mutter war bereits einige Stunden weg, da klopfte es auch schon an der Haustür und rief: „Macht auf, ihr lieben Kinder, eure Mutter ist da und hat für jeden von Euch eine gute Medizin mitgebracht!“

Aber die Geiserchen hörten an der rauen Stimme, dass es der Wolf war und riefen zurück: „Wir machen nicht auf! Du bist nicht unsere gute Mutter, die spricht mit einer feinen und lieblichen Stimme zu uns, deine Stimme aber ist rau – du bist der Wolf“!

Da ging der Wolf fort zu seinen Freunden in den Medien und ließ sich von ihnen eine schöne weichgespülte Geschichte aufschreiben, die seiner Stimme einen feinen und lieblichen Klang verlieh. Dann eilte er zurück, klopfte ein weiteres Mal an die Haustür und rief: „Macht auf, ihr lieben Kinder, eure Mutter ist da und hat jedem von Euch etwas Süßes zum Schlucken mitgebracht!“ Aber da der Wolf noch ungeschickt war, hatte er seine schwarze Pfote in das Fenster gelegt, das sahen die Kinder und riefen zurück: „Wir machen nicht auf, unsere Mutter hat keinen schwarzen Fuß wie du, ihrer ist weiß, glatt und wohlgeformt – du bist der Wolf.“

Davon ließ sich der Wolf jedoch nicht beirren, sondern ließ sich nun bei seinem Optiker eine neue hübsche Brille und beim Friseur einen jugendlichen Haarschnitt verpassen. Dann suchte er das internationale Institut auf, das er zu großen Teilen finanzierte, um sich dort nicht nur die Nägel stutzen, sondern auch die Pfoten waxen und weiß färben zu lassen. Der Institutsleiter dachte bei sich, dass der Wolf wohl jemanden betrügen wolle und weigerte sich, da aber sprach der Wolf: „Wenn du es tust, gebe ich dir persönlich und deiner Organisation noch viel mehr Geld.“ Da freuten sich die Leute in den weißen Kitteln und taten so wie er ihnen befohlen. Ja, so sind die Menschen.

Nun ging der Bösewicht ein drittes Mal zur Haustüre, klopfte an und sprach mit gekonnt verstellter Kreidestimme: „Macht mir auf, Kinder, euer liebes Mütterchen ist heimgekommen und hat jedem von Euch etwas sehr Schönes und Gesundes mitgebracht.“

Wieder riefen die Geißlein wie von der Mutter geheißen: „Zeig uns erst deine Pfote, damit wir wissen, dass du unser liebes Mütterchen bist.“ Da legte der Wolf seine frisch manikürte Pfote ins Fenster, und als die Kinder sahen, dass sie so weiß und glatt war wie die der Mutter, da glaubten sie, es wäre alles wahr, was der Wolf erzählte – und machten die Türe auf.

Wer aber hereinkam, das war der Wolf. Die Geißlein erschraken und wollten sich verstecken. Das eine sprang unter den Tisch, das zweite ins Bett, das dritte in den Ofen, das vierte in die Küche, das fünfte in den Schrank, das sechste unter die Waschschüssel, das siebte in den Kasten der Wanduhr.

Aber der Wolf fand sie alle, machte kein langes Federlesen und verschlang eines nach dem andern mit Haut und Haaren; nur das jüngste in dem Uhrkasten, das fand er nicht.

Da der Wolf sich auch mit sechs Geißlein den Bauch genügend vollgeschlagen hatte, trollte er sich von dannen, legte sich draußen vor dem Haus erstmal unter einen Baum, um einen Verdauungsschlaf zu halten.“

Die Geschichte geht bekanntermaßen weiter (auch in der Rotkäppchen-Variante) und hat einen glücklichen Ausgang. Doch im Augenblick unserer Geschichte sind wir noch nicht soweit, sondern können nur hoffen, dass die Mutter bald zurückkommt, der Geschichte des letzten und jüngsten Geisleins Glauben schenkt, um dann dem Wolf den Garaus zu machen.

Links

Epoch Times: Diese weltweite Publikation existiert seit ca. 30 Jahren und wurde von Exil-Chinesen nach dem Pekinger Tian’anmen-Massaker in den USA gegründet. Berichtet ordentlich und faktenorientiert aus der ganzen Welt, früher mit Fokus auf regime-kritische Berichte über China.

8. Juli 2016

26. Februar 2017


Deutschlandradio: Ein „unverdächtiges“ staatliches Medium, das heute, in der Corona-Zeit, niemals mehr einen solchen Bericht veröffentlichen würde.

17.17.2018


Robert F. Kennedy Jr

Der Sohn von Robert F. und Neffe von J. F. Kennedy hat sich, als kritischer Geist, in den letzten Jahren zunehmend als Impfgegner (und Gegner von Tore) positioniert, was ihn, trotz eines ansonsten makellosen gesellschaftlichen und ökologischen Engagements, automatisch zu einem stigmatisierten Außenseiter gemacht hat. Er versucht, sachlich und auf wissenschaftlicher Grundlage dagegenzuhalten. Sein Kritikansatz beim Impfen richtet sich nicht gegen das Impfen als Schutzmaßnahme gegen bestimmte Krankheiten selbst, sondern gegen die den Stoffen beigemischten Substanzen und mangelhafte Zulassungs- und Prüfverfahren.

Der Link führt zum englischen Originalpost, der einige wichtige und überprüfbare Fakten über Tore und die Stifung auflistet. Ist als Grafik auf Instagram gepostet, weil es auf anderen Social Media-Kanälen wohl schnell von Webcrawlern entdeckt und entfernt würde (Im Netz kursiert eine deutsche Fassung, die ich zur Verfügung stellen kann).

Instagram-Post vom 09. April 2020

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