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Wie es anfing … und weiterging

Wie es anfing … und weiterging

In der Rückschau ist ein roter Faden erkennbar.

Fragen wie: Wer oder was bin ich? Woher komme ich? Was ist der Sinn des Lebens? Wohin geht die Reise? Wie könnte ein gerechtes, friedfertiges,  glückliches Leben aussehen? Was bedeutet „glücklich sein“ überhaupt? haben mich seltsame Pfade – und Irrwege – bewandern lassen.

Anfangs – damals „68“ – meinte ich, über die politische Verfassung sei Freiheit, Liebe, Angstbewältigung, Gerechtigkeit herzustellen.

Später gesellten sich die psychologischen Dimensionen dazu, und nach einer Weltreise und der Begegnung mit östlicher Philosophie und spiritueller Praxis weitete sich mein Wirklichkeitsverständnis ein weiteres Mal.

Das Eindringen in die in Indien seit uralten Zeiten entwickelten geistigen Übungen war faszinierend und befruchtend, doch konnte ich darin keine wirkliche Heimat finden … anders als viele Weggefährten.

Die transzendenten Wahrheiten schienen das Geheimnis des Zusammenwirkens von  äußerer und innerer Wirklichkeit nicht lösen zu wollen oder zu können.

Am tiefsten Punkt meiner (Helden)Reise, der „Dunklen Nacht der Seele“, ließ mich das Schicksal den Weg von Christina Kessler kreuzen, und ihr damals noch mit „Amo ergo sum“ überschriebener ontologischer Ansatz gab mir eine rettende, lebbare und transformierende Praxis mit auf den Weg.

Eines Tages überfiel mich dann der Wunsch, ein richtig großes Bild in meinem Zimmer hängen zu sehen. Bilder dieser Größe waren nicht zu haben oder erschwinglich, also musste ich mir selbst eines malen.

Es war wie eine „Wiedergeburt“ (so taufte ich das erste Bild). Da war es, das ganz praktische Mittel, um mit dem „Unsichtbaren hinter dem Sichtbaren“, mit dieser instrinsischen Verbindung zwischen „Innen“ und „Außen“ experimentieren zu können.

Und dann entdeckte ich die Worte neu (erstaunt, denn sie waren schon immer meine Gefährten gewesen), als Fahrzeuge, mit denen ich meine Innenwelten bereisen, mir ein Bild von mir selbst und dem Draußen machen und Geschichten nun auf ganz andere Weise erzählen konnte.

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